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Theoretische Informatik

Die Veranstaltung "Theoretische Informatik" (V 4 + Ü 2; 9 CPe) beinhaltet eine Einführung in die Themengebiete Automatentheorie, Formale Sprachen, Berechenbarkeit und Komplexitätstheorie, die die Grundlage fast aller Disziplinen der Informatik bilden. Zentrale Arbeitsgebiete wie z.B. Compilerbau, Rechnerarchitektur oder Künstliche Intelligenz basieren direkt auf diesen Methoden. So werden wir den Entwurf eines Parsers behandeln, dem zentralen Hilfsmittel zur syntaktischen Analyse von Computerprogrammen Dazu behandeln wir auch modernere Gebiete wie z.B. approximierende und randomisierte Algorithmen. Die Vorlesung folgt nicht nur dem klassischen "Definition-Satz-Beweis"-Stil, sondern versucht darüber hinaus diese Thematik aus algorithmenorientierter Sichtweise zu behandeln.

Scheinerwerb: Erfolgreiche Teilnahme an einer 2-std. Klausur. Bis zu 20% der zum Bestehen notwendigen Punkte können als Bonuspunkte in den Übungen erworben werden.

Der für WIMA BA Studierende prüfungsrelevante Stoff für die Klausur besteht aus den in der Vorlesung präsentierten Inhalten bis zum 14. Juni. Das entspricht etwa 5/9-tel des Gesamtstoffes.  

Literatur:

  • Hromkovic, J.: Theoretische Informatik. 3. Aufl., Teubner 2006.
  • Schöning, U.: Theoretische Informatik kurz gefasst. 5. Aufl., Spektrum, 2008.
  • Hopcroft, Motwani, Ullman: Introduction to Automata Theory, Languages, and Computation. Second Edition, Addison Wesley, 2001.
  • Hollas, B.: Grundkurs Theoretische Informatik mit Aufgaben und Prüfungsfragen. Spektrum, 2007.