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Seminar über Graphentheorie

Die klassische Querschnittsdisziplin in Wissenschaft und Technik ist die Mathematik. In den letzten Jahrzehnten hat sich auch die Informatik zu einer Querschnittsdisziplin entwickelt. In vielen Anwendungen aus diesen Bereichen spielt die Darstellung komplexer Strukturen und deren Beziehungen zueinander eine wichtige Rolle. Um diese Informationen zu modellieren, und um dann mathematische und informatische Methoden anwenden zu können, wird die abstrakte Datenstruktur des Graphen benutzt. Graphen sind in der Mathematik und Informatik ein weitverbreitetes Werkzeug um verschiedenartigste Daten und Strukturen intuitiv darzustellen. Ein Graph G=(V,E) besteht aus einer endlichen Menge V von Knoten und einer endlichen Menge E von Kanten, die Verbindungen zwischen je zwei Knoten darstellen. In diesem Zusammenhang beschreiben die Knoten des Graphen Objekte und die Kanten Beziehungen, die zwischen den Objekten bestehen. Das eigenständige Gebiet der Graphentheorie, welches gleichermassen in der Kombinatorik und der Informatik beheimatet ist, behandelt klassische Probleme, e.g. das Problem eine Landkarte mit vier Farben einzufärben und aktuelle Fragestellungen, z.B. das Frequenzvergabeproblem aus dem Bereich des Mobilfunks.

Im Seminar über Graphentheorie sollen Originalarbeiten aus den Themenbereichen 'Gradsequenzen', 'Dominanzprobleme', 'Planare Graphen', 'Färbungen und Perfekte Graphen' und 'Ramseytheorie' behandelt werden. Das Seminar über Graphentheorie findet als Blockveranstaltung vom 14.-15.7.2006 in Schleiden-Gemünd statt. Teilnahmevoraussetzung ist der erfolgreiche Besuch der Vorlesung über Graphentheorie im Wintersemester 05/06. Dieses Seminar ist keine Hauptseminarveranstaltung im Rahmen des Diplomstudiengangs Wirtschaftsinformatik.

Termine: Eine Vorbesprechung findet am Mittwoch, den 12.04.2006, von 16.00 - 17.00 Uhr im Seminarraum 616 des Pohlighauses statt. Falls Sie an dieser Vorbesprechung teilnehmen möchten schicken Sie bitte eine E-Mail an Bert Randerath.