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Modellierung und Simulation von ariden Ökosystemen

In diesem Projekt wurden die langfristigen Auswirkungen von Weidemanagementstrategien auf aride Ökosysteme untersucht. Mittels Zellularautomaten wurden mehrere hundert Quadratkilometer große Savannenlandschaften abgebildet, die im Jahresverlauf extremen Wetterschwankungen unterliegen. Bevölkert werden diese Gebiete von zahllosen Tierherden, die durch agentenbasierte Modellierung simuliert wurden. Es galt ein besseres Verständnis für die natürlichen Eigenschaften und Prozesse und deren komplexe wechselseitige Beziehungen zu erlangen.

Als ein gutes Beispiel für nachhaltiges Weidemanagement wird das Volk der Himba betrachtet. Bei den Himba handelt es sich um eine sehr traditionell lebende Volksgruppe, die im Nordwesten von Namibia gelegenen Omuramba-Becken beheimatet ist und dort seit Jahrhunderten Viehzucht betreibt. Das Projekt unterstützte das Botanische Institut der Universität zu Köln bei der Analyse der von den Himba für diesen trockenen Lebensraum entwickelten Strategien, indem Simulationsmodelle entwickelt und in Softwareprogrammen umgesetzt wurden.

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  • Modellbeziehungen

Das Projekt Modellierung und Simulation von ariden Ökosystemen war eine Kooperation mit Dr. Anja Linstädter der Arbeitsgruppe „Range Ecology and Range Management“ des Botanischen Instituts der Universität zu Köln.

Arbeitsgruppe: Patrick Kuckertz, Oliver Ullrich, Ewald Speckenmeyer.

Veröffentlichungen:

  • Kuckertz, Patrick; Ullrich, Oliver; Linstädter, Anja; Speckenmeyer, Ewald: Agent based modeling and simulation of a pastoral-nomadic land use system. In: Simulation Notes Europe (SNE), Volume 21, Number 3-4, Dezember 2011, pp. 147-152.